Home English Howto Download Packages Bugs Links Supported Hardware Contact
Letzte Veraenderungen der Seite am 9.9.2004, 22 Uhr - Hinweis auf Fehler im Installationsskript
Achtung: In die Installationsroutine hat sich ein Fehler eingeschlichen. Das automatische Partitionieren kann fehlschlagen. Bis dieser Fehler in der naechsten Release behoben ist bitte von Hand partitionieren. Dabei werden selbstverstaendlich alle Daten auf der Festplatte geloescht. Dazu nach dem Start der CD Installation abbrechen. An der Eingabeaufforderung root eingeben und Return-Taste druecken. Den Befehl cfdisk eingeben und Return druecken. Damit zwei Partitionen erzeugen: /dev/hda1 mit Dateityp Linux und /dev/hda2 mit Dateityp swap. Die Swappartition sollte etwa doppelt so gross wie das RAM (der Arbeitsspeicher des Routers) sein. Die Linuxpartition bekommt den Rest - es muessen mindestens 130 MByte sein. Nicht vergessen vor Beenden von cfdisk die Veraenderungen auf die Platte zu schreiben. Nach dem Beenden von cfdisk kann die Installationsroutine erneut aufgerufen werden, entweder durch Neustart oder mit dem Befehl:
/var/log/mount/installation-deutsch
Sorry!
Bitte testen, was das Zeug haelt, verbessern, korrigieren, HOWTOs schreiben...
Schreibt an onelektra at gmx punkt net
Es gibt einen Mirror fuer den HOWTO-Text und das ISO-Image:Minimales HOWTO
Das Installationsskript macht (fast) alles selbst. Ihr koennt Eure Tastaturbelegung auswaehlen, dann "install" eingeben, nach erneuter Abfrage "j" eintippen und das war es dann... Wenn das Installationsskript ferig ist werdet Ihr aufgefordert Euch als "root" einzuloggen. Das koennt Ihr getrost vergessen und den Computer *ausnahmsweise* ohne vorherige Vorwarnung ausschalten bzw den Resetknopf druecken. Oder mit dem Befehl "halt" herunterfahren. Vor dem Neustart CD herausnehmen oder dem BIOS mitteilen zuerst von Festplatte zu starten. Wenn Ihr vor dem Neustart einen USB-Wlan-Adapter einsteckt (getestet mit Belkin USB-Wlan-Adapter und ALLNET ALL0183) laeuft das System schon fast wie gewuenscht - Ihr muesst jetzt ein sicheres Passwort fuer den Benutzer "root" angeben und die IP-Adresse, Broadcast und Netzmaske zuweisen. Achtung: Ihr muesst die IP auf jeden Fall aendern. Es darf keine Dubletten in den IP-Adressen im Mesh-Netzwerk geben!
Der Eintrag in rc.meshlinux muss fuer ein Klasse A Netz (/8) so aussehen: ifconfig wlan0 10.XXX.XXX.XXX netmask 255.0.0.0 broadcast 10.255.255.255
Es kann sein, das Eure Funknetzwerkkarte nicht wlan0 sondern atml0, eth0 oder eth1 ist. Dann den Eintrag austauschen. Er muss dann ausserdem noch in /etc/mobilemesh/mmrp.conf geaendert werden. Diese Festplatte verfrachtet Ihr in einen alten PC, bevorzugt mit einem USB-Anschluss oder freien PCI-Steckplatz. Aber auch auf einem alten 486er nur mit ISA-Schnittstellen wird die Sache laufen. Fuer den 486er braucht Ihr dann eine ISA-zu-PCMCIA-Adapterkarte und eine 16-bit Wavelan-Karte. Ich bevorzuge USB, da man dann keine Antennenkabel, teure HF-Stecker usw. braucht. Das USB-Kabel kann bis zu fuenf Meter lang sein und bringt logischerweise keine Hochfrequenzverluste. So ein Kabel kostet 1 Euro 90 bei www.reichelt.de. Falls der Rechner kein USB hat oder das dazugehoerige Kabel vom Mainboard nach aussen fehlt, hilft ein PCI-zu-USB-Adapter fuer ca. 10 Euro.
Selbstverstaendlich sollten auch PCI-Karten problemlos laufen. An Treibern befindet sich fast alles in dem Sytem was unter Linux fuer 802.11 a,b,g Ende Juni 2004 erhaeltlich war. Allerdings arbeiten nicht alle Treiber fuer alle Karten problemlos mit den Wireless Tools zusammen. Das heisst, sie reagieren nicht, oder nicht korrekt auf den Befehl iwconfig, mit dem das Wirelessinterface konfiguriert wird. Aktuell sollte das aber eine seltene Ausnahme sein :-)
In dem Router-Computer braucht Ihr nur die Hauptplatine, Prozessor, Speicher, Festplatte und den Anschluss fuer die Wlan-Karte. Optional eine oder zwei normale Netzwerkkarten fuer den Anschluss an das ADSL oder das lokale Netz.
Keine Grafikkarte ist noetig, keine CD oder Floppy (staubt auf dem Dachboden sowieso ein) - jede zusaetzliche Komponente frisst unnoetig Strom. Fuer Wartungsarbeiten koennt Ihr Euch von aussen per ssh einwaehlen oder ein serielles Terminal an die erste serielle Schnittstelle anschliessen. Die Einstellungen fuer das serielle Terminal sind 8 N 1 - 9600 Baud - VT100.
ACHTUNG: Nicht vergessen im BIOS einzustellen: HALT ON NO ERRORS. Das ist meistens im ersten Menue des BIOS einzustellen. Andernfalls bleibt der PC beim Startprozess stehen und meckert weil er keine Tastatur/Grafikkarte findet. In aelteren Maschinen muesst Ihr ueber AUTODETECT HARDDRIVE die Festplatte dem Rechner bekannt machen. Bei neueren BIOS kann man die automatische Festplattenerkennung - meistens im ersten Menue des BIOS - einstellen (MODE: AUTO)
Im einfachsten Fall stellt Ihr die Maschine auf den Dachboden (oder schraubt ihn unters Dach), und befestigt den USB-Wireless-LAN-Adapter auf dem Dach in einer wasserdichten, mikrowellengeeigneten Box. Diese Box sollte noch ein Sonnendach bekommen unter dem die Luft zwischen Box und Sonnendach durchziehen kann, damit Eure Elektronik im Sommer keinen Sonnenstich bekommt. ;-)
Bekannte Installationsprobleme:
Die Installation modifizieren, erweitern...
Das Mesh-Linux basiert im Moment auf Slackware Linux Version 10.0, zu finden unter www.slackware.com. Ein guter Mirror ist www.slackware.at. Slackware hat kein eigenes Paketformat wie RedHat oder Debian. Stattdessen gibt es Softwarepakete im tar.gz-Format. Zur Installation kopiert man die Pakete in ein Verzeichnis der Wahl und gibt an der Kommandozeile 'pkgtool' ein. FAQ
Warum Slackware?
Meine Wlan-Karte wird nicht erkannt, obwohl das Chipset unterstuetzt wird!
Bekomme folgende Error-Message:
Beim Start des Systems fuehrt das Skript in /etc/rc.d/rc.meshlinux den Steuerungsbefehl iwconfig aus (interface-wireless-config). Deine Wlan-Karte kann damit aber nichts anfangen. Oder versuchst Du eine normale Netzwerkkarte (Fast-Ethernet) mit den Wireless-Tools zu konfigurieren? ;-) In diesem Fall ist es so, das der Netzwerkkartentreiber nicht oder nicht richtig mit den wireless-Tools zusammenarbeitet. Die wireless-tools beinhalten ein Set von Steuerungsprogrammen (iwconfig, iwpriv) mit denen Wlan-Hardware konfiguriert werden kann. Kartentreiber, welche die wireless-tools nicht unterstuetzen arbeiten entweder mit einem Startskript oder bringen eigene Steuerungsprogramme mit.
Im Zusammenhang mit WLan unter Linux, Treibern usw sei besonders warm der Link zur Webseite vom Jean Tourhilles empfohlen: